VERSTÄRKTE KONTROLLE DES RUHENDEN VERKEHRS SEIT APRIL

Die eigenen Personalkräfte werden nun verstärkt im Tagdienst zur Kontrolle des ruhenden Verkehrs eingesetzt. Die Sicherheitsbegehungen zur Vandalismusvermeidung bei Nacht und am Wochenende werden dagegen überwiegend von einer privaten Sicherheitsfirma übernommen.

Grund für die Neustrukturierung sind hauptsächlich die Rückmeldungen im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzeptes und des Fachplanes Gesundheit, sowie zahlreicher älterer Bürgerinnen und Bürger, welche die zugeparkten Gehwege nicht mehr zweckgemäß benutzen konnten. Aber auch für Kinderwägen ist eine Gehwegrestbreite von gut einem Meter wichtig.

Daneben gab es im vergangenen Jahr auch Vorkommnisse in denen die Rettungskräfte nicht oder nur schwer bis zum Einsatzort vorfahren konnten.

Aufgrund der Personalausstattung und der weiteren Aufgaben des Gemeindevollzugsdienstes werden drei Kontrollschwerpunkte gelegt: Die Fahrbahnrestbreite von gut 3 Metern wird verstärkt kontrolliert, eine Gehwegrestbreite bei Parken am Randstreifen von ca. 1,2 Metern und die Parkscheibenregelungen in Kaiserstraße und Karlsruher-Straße. Dies schließt nicht aus, dass auch weiterhin bei anderen Verkehrsverstößen Verwarngelder ausgestellt werden. Jedoch liegt der Kontrollschwerpunkt auf den genannten Maßnahmen.

Bis einschließlich Juni werden bei festgestellten Verstößen noch Info-Zettel an die Windschutzscheiben geheftet. Ab Anfang Juli werden Verwarngelder ausgestellt. Je nach Verkehrsverstoß und Situation variieren diese zwischen 10 € und 40 €.

An den verkehrsrechtlichen Anordnungen ändert sich hierbei zunächst nichts. In den kommenden Monaten muss jedoch für die Ringstraße, das Gebiet rund um die Beethovenstraße, das Gebiet rund um die Sauerbruchstraße oder die Sandgrube in Hochstetten eine andere verkehrsrechtliche Anordnung diskutiert werden, da auch heute schon ein Parken in diesen Straßen das Durchfahren entweder für Rettungskräfte unmöglich macht oder die Fußgänger auf die Straße zwingt.