Beschlüsse aus der Gemeinderatssitzung – Teil 5 –
Straßenbeleuchtung: Betriebsführung soll neu vergeben werden
Der Gemeinderat hat über die künftige Betriebsführung der Straßenbeleuchtung in Linkenheim-Hochstetten beraten. Da der bestehende Vertrag mit der Netze BW zum 30. April 2026 ausläuft, soll die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung neu ausgeschrieben werden.
Vorgesehen ist die Vergabe an einen fachkundigen externen Dienstleister für eine Laufzeit von drei Jahren. Ziel ist es, den sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der Straßenbeleuchtung weiterhin zu gewährleisten. Insgesamt umfasst die Anlage im Gemeindegebiet 1.541 Lichtpunkte.
Zu den Aufgaben der Betriebsführung gehören unter anderem die regelmäßige Inspektion und Wartung, die Störungsbehebung, Standsicherheitsprüfungen der Tragsysteme sowie die Überwachung und Instandhaltung des Beleuchtungsnetzes. Zudem soll eine rund um die Uhr erreichbare Störungsannahme sichergestellt werden, um die Verkehrssicherheit jederzeit zu gewährleisten. Auch eine Online-Möglichkeit zur Schadensmeldung durch Bürgerinnen und Bürger ist vorgesehen.
Die jährlichen Kosten für die Betriebsführung belaufen sich auf rund 45.000 Euro brutto. Über die dreijährige Vertragslaufzeit entstehen somit Gesamtkosten von etwa 135.000 Euro. Die Vergabe soll im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung erfolgen.
Mit der Neuvergabe der Betriebsführung wird die Grundlage für einen sicheren, effizienten und gesetzeskonformen Betrieb der Straßenbeleuchtung in den kommenden Jahren geschaffen.




