Beschlüsse aus der Gemeinderatssitzung – Teil 4 –
Friedhofsentwicklung Hochstetten - Konzept wird angepasst
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. Oktober 2025 über die zukünftige Entwicklung des Friedhofs in Hochstetten beraten. Ziel des Projekts ist es, den Friedhof langfristig zu einer parkähnlichen, naturnahen Anlage mit höherer Aufenthaltsqualität umzugestalten. Durch Entsiegelung, neue Wegeführungen und eine moderne Gestaltung sollen Pflegeaufwand und Verkehrssicherheit verbessert werden.
Im zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich 2026 umgesetzt werden soll, sind neue Grabfelder für Tief- und Urnengräber vorgesehen. Zudem sollen die Hauptwege, Wasser- und Abwasserleitungen erneuert sowie eine neue Bewässerungsanlage mit Wasserzapfstelle eingerichtet werden.
Im Gremium wurden insbesondere die geplanten Gesamtkosten von rund 600.000 Euro kritisch diskutiert, da diese den Haushaltsansatz um etwa 200.000 Euro überschreiten würden.
So regte Dr. Jaki (FWV) an, das Konzept nochmals zu überdenken und sich stärker am Budget von 400.000 Euro zu orientieren. Herr Ritz (FWV) schlug vor, insbesondere bei der Materialwahl Einsparmöglichkeiten zu prüfen. Frau Stober (Bündnis 90/Die Grünen) äußerte Zweifel, ob die geplante Parkanlage in dieser Form tatsächlich von der Bevölkerung genutzt werden würde.
Der Gemeinderat stimmte letztendlich dem Entwicklungskonzept zu, beauftragte die Verwaltung jedoch, die Planung in den Grundzügen beizubehalten und die Gesamtkosten auf 400.000 Euro brutto zu reduzieren.
Die überarbeitete Planung soll dem Gremium anschließend erneut zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Der Beschluss erfolgte mit 15 Ja-Stimmen, 3 Gegenstimmen und 1 Enthaltung.
An der Planung beteiligt sind das Standesamt, der Bauhof und der Bestattungsdienstleister. Die Vorstellung des Konzeptes und der weiteren Schritte erfolgt durch das Planungsbüro BHM.


