Gemeindeentwicklungskonzept (GEK)

Im Dezember 2016 beschloss der Gemeinderat die grundsätzlichen, kommunalen Entwicklungsfragen für Linkenheim-Hochstetten im Dialog mit den Einwohnern zu beantworten. 2017 bis Anfang 2018 soll hierzu ein Gemeindeenticklungskonzept (GEK) erarbeitet werden.

Dieses Konzept wird zum "roten Faden", zur "Richtschnur" für die Großprojekte der kommenden Jahre. Im GEK soll diskutiert und am Ende durch den Gemeinderat entschieden werden, welche Bauvorhaben, Umbaumaßnahmen, Planungs- oder Verwaltungsprozesse für die Gemeinde wichtig sind und in welcher Rheinfolge sie angegangen werden sollen.

Aktuelles

Die Rückmeldungen aus der Beteiligung der Einwohner und Interessengruppen wurden in einer Gesamtbetrachtung zusammengefasst. Diese zeigt ein differenziertes Bild des heutigen Entwicklungsstandes der Gemeinde. Auf Grundlage dieser Analyse werden dem Gemeinderat im September ein Entwurf des Gemeindeentwicklungskonzeptes, sowie fünf Planungslupen daraus vorgestellt. Diese werden anschließend Anfang Oktober in der Bürgerschaft vorgestellt und in Workshops weiter verfeinert.

Der nächste Bürgerworkshop wird am 26.10.2017 im Bürgerhaus stattfinden. Themen sind das Gemeindeentwicklungskonzept und die Planungslupen.

Was ist ein Gemeindeentwicklungskonzept?

Mit dem GEK werden grundsätzliche Entwicklungsziele und Ausbaustandards für die Gemeinde festgelegt. Wie sollen zum Beispiel unsere Ortseingänge aussehen?, was ist uns mit Blick auf die Straßenraumgestaltung wichtig?, was machen wir mit innerörtlichen Brachflächen?, sollen wir uns weiterhin vorrangig als Wohngemeinde entwickeln?.... Aus diesen Zielen heraus bündelt das GEK alle planerischen Aktivitäten in der Gemeinde in einem übergreifenden Konzept. Dieses Konzept ist dann in den nächsten Jahren Richtschnur der Kommunalpolitik. Es legt die Dringlichkeit und Wichtigkeit von planerischen und städtebaulichen Handlungsfeldern fest.

Kernbestandteil des GEK ist der Dialogprozess zwischen Einwohnerschaft und Gemeinderat. Die direkte Bürgerbeteiligung entschärft zum einen den demokratischen Grundkonflikt, dass die Gewählten nur annehmen können was der Bürgerschaft wichtig ist, es aber nicht abschließend oder im Detail wissen und unterstützt zugleich die verbindliche, politische Aussagekraft des GEK.

Für die planerische Ausarbeitung des GEK wurde das Architektur- und Stadtplanungsbüro "werk-plan" www.werk-plan.com beauftragt. Es arbeitet als Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro "Kobra" www.kobra-online.info zusammen. Beide Büros haben gute Referenzen bei der Erarbeitung und Erstellung von räumlichen Entwicklungskonzepten für Städte, Stadtteile und Gemeinden.

Warum ein Gemeindeentwicklungskonzept?

Für Linkenheim-Hochstetten steht eine Reihe grundsätzlicher Entwicklungsentscheidungen an. Gestaltungsfragen, Verkehrsentwicklung, innerörtliche Verdichtung oder die Frage wie die Mischgebietsfläche im Neubaugebiet genutzt werden soll, gilt es zu beantworten. Jede Entscheidung bedingt dabei mehrere Themenfelder und hat Auswirkungen auf andere, noch offene Fragestellungen. Gemeindeentwicklung ist dabei wie ein Zauberwürfel. Man kann eine Seite nicht verändern ohne Auswirkungen auf alle anderen Seiten.Daher ist es wichtig die Entscheidungen aufeinander abzustimmen.Auch muss festgelegt werden welches Handlungsfeld als erstes, als zweites, als drittes... bearbeitet werden soll.

Die Gemeinde hat nur begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen. Entsprechend ist es wichtig neben dem Standard auch die Reihenfolge festzulegen, denn alles zugleich schaffen wir nicht.
Schließlich ist ein Gemeindeentwicklungskonzept inzwischen auch ein Planungsinstrument, das von übergeordneten Behörden bei neuen Bebauungsplänen, Flächennutzungsplanentwicklungen oder gar der Regionalplanung häufig als begründende Bedarfsvoraussetzung erfragt oder gar gefordert wird. Insbesondere Fördermittel für Sanierungsprogramme können heute nicht mehr ohne eine zusammenhängende Grundsatzplanung beantragt werden.

Wie kann man sich beim Gemeineentwicklungskonzept beteiligen und wer darf mitmachen?

Zum mitdiskutieren und Ideen einbringen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich eingeladen.

Neben Bürgerwerkstätten und Ortsteilspaziergängen für Linkenheim und Hochstetten wird es auch gezielte Workshops oder Ortsbegehungen mit Jugendlichen, den vierten Klassen oder den Gewerbetreibenden geben.

Parallel zum Verfahren besteht auch hier online die Möglichkeit (siehe Kommentarfeld) Vorschläge einzubringen.

Wer entscheidet am Ende über die Ergebnisse des Gemeindeentwicklungskonzeptes?

Die abschließende Entscheidung über das GEK hat der Gemeinderat. Er ist das Hauptorgan der Gemeinde und demokratisch, repräsentativ gewählt.

Das Gremium wird sich dabei umfassend mit den Ergebnissen und Vorschlägen aus dem Beteiligungsprozess beschäftigen und jeden Vorschlag abwägen, bzw. in den Kontext zu den übrigen Vorschlägen setzen.

Was passiert mit den Ergebnissen und Vorschlägen aus dem Beteiligungsprozess?

Die Ergebnisse und Vorschläge werden dokumentiert und bei planerischen Vorschlägen ggf. auch grafisch aufgearbeitet. Anschließend werden diese dem Gemeinderat vorgelegt. Dieser muss entscheiden welche Vorschläge an welcher Stelle im GEK berücksichtigt werden.

Bereits Anfang 2018 sollen bis zu fünf konkrete Maßnahmen aus dem GEK im Gemeinderat verabschiedet werden und der Verwaltung als Arbeitsaufträge übergeben werden. Andere Entscheidungen werden grundsätzlicher Natur sein und die Verwaltungsvorschläge für den politischen Willensbildungsprozess der nächsten Jahre grundlegend steuern.

Auftaktveranstaltung Bürgerworkshop von 07. März 2017

Viele Ideen und Vorschläge wurden vergangenen Dienstag zum Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) zusammengetragen.

Nach einer kurzen Begrüßung von Bürgermeister Michael Möslang, übergab er das Wort an Herrn Heger vom Planungsbüro werk-plan und dem Moderator des Abends Herrn Theodor vom Büro Kobra.

Beide stellten sich und den Prozess des geplanten Gemeindeentwicklungskonzepts kurz vor. Danach durften die ca. 70 Bürgerinnen und Bürger mit dem Bürgerworkshop starten und an den Tischen diskutieren.

Über den ganzen Abend begleiteten uns zwei Fragestellungen:

  1. "Was stört Sie in Linkenheim-Hochstetten?" und
  2. "Welche Entwicklungschancen und Ideen haben Sie für Linkenheim-Hochstetten?"

Anfangs wurde die erste Frage in die Runde gestellt. Alle Anwesenden durften dann einzelne Kritikpunkte auf gelbe Karteikarten festhalten. Anschließend wurden diese eingesammelt und auf Stellwände, die nach Handlungsfeldern wie Städtebau & Wohnen, Demografische Entwicklung, usw. sortiert waren, aufgehängt. Besonders oft wurden die Punkte Fachärztemangel sowie fehlende Park- und Übernachtungsmöglichkeiten genannt.

Danach wurde die zweite Frage gestellt. Hier durften die Arbeitsgruppen mögliche Entwicklungschancen und Ideen auf grünen Karteikarten festhalten. Eine Person des Tisches stellte die Vorschläge allen Anwesenden vor. Auch diese wurden auf den Stellwänden festgehalten. Hier wurden Punkte wie elektronische Ortseingangstafeln, Bürgerwerkstatt, Waldspielplatz, Brauhaus und Jugendhaus/Jugendzentrum eröffnen genannt.

Die vorgestellten Ideen werden nun in einer Klausurtagung des Gemeinderats beraten und weiterverfolgt.

Die Ergebnisse sollen in einer 2. Bürgerwerkstatt nach den Sommerferien den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden.

Präsentationen des Abends

Präsentation von Herr Möslang

Präsentation von "werk-plan" und "kobra"

Ortsbegehung der Bürger von 09. März 2017

Am Donnerstag, 09.03.2017 hatte die Gemeinde zur "Ortsbegehung der Bürger" im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts eingeladen.

In Hochstetten trafen sich 9 interessierte Bürger, um zusammen mit der Stadtplanerin Frau Mooser vom Planungsbüro werk-plan einen Spaziergang durch die Gemarkung zu unternehmen.

In Linkenheim machten sich 15 Bürger zusammen mit Herrn Theodor vom Beratungszentrum KOBRA auf den Weg.

Dabei zeigten die Bürgerinnen und Bürger dem Planungsbüro vor Ort, wo noch Handlungsbedarf besteht, konnte aber auch auf besonders gelungene "Fleckchen" innerhalb des Gemeindegebietes hinweisen.

Viele Anregungen, Ideen und Hinweise wurden während des Spaziergangs geäußert und vom Planungsbüro fleißig notiert.
Die Vorschläge werden nun vom Planungsbüro aufbereitet und zusammengefasst bei der Klausurtagung des Gemeinderats diskutiert.

Vorläufiges GEK mit 5 Planungslupen

In der Gemeinderatssitzung vom 20.10.2017 wurden zum einen der allgemeine städtebauliche Leitbildentwurf sowie die 5 Planungslupenentwürfe für den weiteren Beteiligungsbaustein, dem 2. Bürgerworkshop am 26.10.2017, freigegeben.

Im 2. Bürgerworkshop sollen das Gesamtkonzept, welcher zukünftig als roter Faden für die gemeindliche Entwicklung dienen soll und die 5 Planungslupen, die als vertiefte Entwicklungsvorschläge entworfen worden sind, in verschiedenen Vertiefungsgruppen diskutiert werden. Ziel ist es weitere Anregungen zu den Planungslupen zu erhalten und zu erfahren was besonders gut oder besonders kritisch in der Bürgerschaft gesehen wird. Diese Rückmeldungen gehen dann zusammen mit den Rückmeldungen aus Nachbarschaftsverband und Lehrerkonferenzen in die Überarbeitung der Planungslupen ein.

Die anschließend überarbeiteten Planungslupen werden erneut dem Gemeinderat zur abschließenden Entscheidung vorgelegt. Der Rat hat sodann auch zu entscheiden welche Maßnahmen und Ziele aus dem Gemeindeentwicklungskonzept mit Priorität verfolgt werden sollen.

Parallel zum Verfahren besteht auch hier online die Möglichkeit Vorschläge, Anregungen und Meinungen einzubringen

Kommentar von Daniela |

Hallo,

bisher tolle Ideen....wirklich klasse!

Wir sind eine junge vierköpfige Familie aus Hochstetten (Kinder 2 und 6 Jahre alt).

Wir fänden es toll, wenn wir wie in der Planungslupe eine Art Brauhaus (wie Vogelbräu, Andibräu oder ähnliches) erhalten würden. Vielleicht in Verbindung mit einem kleinem Spielplatz welcher umzäunt ist. Ich habe schon mit vielen Familien gesprochen, jeder vermisst es hier und in der Umgebung mit kleinen Kindern essen gehen zu können, oder einfach mal nur etwas trinken und den Sommer draußen genießen.

Da dieses Brauhaus an der Straße geplant ist, wäre es entspannter für die Familien, wenn ein Spielplatzbereich umzäunt wäre. Selbst in einem Andibräu kann man nicht entspannt Essen gehen im Biergarten, da alles offen ist im Spielbereich. Ich denke das würde sicherlich auch Familien außerorts anziehen und für einen regen Zulauf sorgen.

Außerdem wäre es toll einen Wasserspielplatz zu erhalten, vielleicht kann man dies bei der Spielstraße in Hochstetten noch mit anbringen. Ich weiß nicht wie die Pläne für den neuen Spielplatz im Neubaugebiet aussehen, aber es wäre eine weitere tolle Ergänzung für unsere Gemeinde. Es ist sehr schade das wir noch keinen Wasserspielplatz haben, wir fahren dafür regelmäßig nach Leopolshafen in das Neubaugebiet da es dort einen gibt. Das fänden alle Familien toll.

Klasse finden wir auch die Idee mit dem Sportzentrum, vielleicht wäre es hier möglich auch eine Art Trimm Dich Pfad / Geräte zu involvieren. Für Jung und Alt.

Ich weiß nicht wie die Pläne aussehen für den neuen Fahrradweg vom Neubaugebiet in Richtung Hochstetten, wird dieser noch weitergeführt? Es wäre schön wenn er nicht so unterbrochen bleibt für Jahre sondern durchgängig fortgeführt wird.

Wirklich toll was Sie sich bisher bereits überlegt haben, wie unsere Gemeinde noch schöner werden kann... vielen Dank für die Mühe!

Kommentar von Markus Wagner |

Hallo.

Bei der Planungslupe (Einfahrten in das neue Baugebiet neben der Rettungszentrale) ist mir aufgefallen das es eine verkehrberuhigte Zone geben soll.
Alle Bewohner des neuen Baugebietes die aus KA kommen werden sicher nicht übrigens die Wallstreet bis zum Kreisel Altersheim fahren und dort in das Wohngebiet fahren sondern am Kreisel Rettungszentrale hinein fahren.
Wenn die verkehrsberuhigte Zone bleibt dann wird diese sehr heufig benutzt und da hoffe ich das sich mehr Autofahrer an die entsprechenden Geschwindigkeit halten.

Gruß Markus Wagner

Kommentar von Mago |

Ich bin dagegen, dass der Schulsportplatz Bebauungsgebiet wird.

Kommentar von Tina Kromer |

Ich finde es unlogisch einen vorhandenen Sportplatz aus dem Schulalltag heraus zu reißen . Man muss bedenken das viele Schüler nicht mit dem Fahrrad kommen, welche dann zum Sport „ pilgern“ müssen was wiederum mit verkehrsaufsicht verbunden werden muss .
Auch sollte man bedenken ob sich zukünftige Anwohner des jetzigen Sportplatzes mit „ Kindergeschrei „ arrangieren können ? Mit abendlich rumlungernden jugendlichen wogegen die Stadt sowieso nichts unternimmt ?
Rein Unterrichts technisch kann der Sport Unterricht dann so nicht mehr statt finden weil viel Zeit „ auf der Straße „ verloren geht !
Für die Kinder ( und es sind Kinder von drei (!) Schulen ) unzumutbar nur für ein paar Wohnungen .
Abgesehen vom jahrelangen Baulärm der konstruktives lernen für die Schüler unzumutbar werden lässt ...

Kommentar von Sandra Neithardt |

Hallo,

ich möchte mich vor allem zu der Umgestaltung des vorhanden Sportplatzes äußern. Entschuldigen Sie, wenn ich sage:" Wer so etwas geplant hat, der hat entweder keine eigenen Kinder im schulfähigen Alter, ist in keinem Sportverein und hat zudem mit Sport rein gar nichts zu tun".

Eine Auflösung des bisher bestehenden großen Sportplatzes wäre allein schon aus schulischer Sicht undenkbar. Sicher argumentieren Sie vielleicht, dass doch Kleinspielfelder, Sprunganlage und 50 m Laufbahn zur Verfügung stehen, aber an ein sinnvolles Trainieren und Üben ist dann nicht mehr zu denken. Wo sollen denn die Kinder ihren Wurf mit Schlagball üben, wo die Langstrecke von 800 (1000/2000m)? Denn eine Kurzstrecke von 50 m rennen eh nur die Grundschüler. 100m Kurzstrecken für die Älteren sind gar nicht mehr möglich. Wenn Sie das auf dem neu entstehenden Sportgelände tun sollen, dann gebe ich zu bedenken, dass das im Rahmen des Unterrichts vollkommen unmöglich wäre. Man müsste ja eine Doppelstunde Sport einplanen, um überhaupt zu den neuen Sportstätten zu gelangen und dabei auch noch mehrere Straßen (eine davon sehr dich befahren) überqueren.

Wie auch schon eine Vorrednerin erwähnt hat, wird der bisherige Schulsportplatz von drei Schulen genutzt und gerade in den Sommermonaten sind die Kinder sehr oft draußen und es treffen sich dort regelmäßig mehrere Klassen. Da würde es mit den Kleinspielfeldern und dieser "dreieckigen" Wiese, die man noch nicht einmal für ein Völkerballspiel gescheit nutzen könnte, doch sehr eng.

Zudem gebe ich zu bedenken, dass der bisherige Platz ebenfalls stark von den Vereinen genutzt wird. Im Sommer ist dort regelmäßig der Fußballverein anzutreffen, oder die Kinder vom Kinderturnen gehen nach draußen. Da dies in der Grundschulsporthalle stattfindet ist gerade für die kleineren Kinder der Weg nicht weit. Ein paar Meter weiter sind drei weitere große Sporthallen zu finden. Vereine, die in diesen Hallen sind, haben die Möglichkeit spontan das Außengelände zu benutzen. Unmöglich, wenn das Außengelände weiter entfernt liegt.
Sicher können die Vereine z.B. Fußball auch den neuen Sportplatz nutzen. Aber möchten Sie wirklich Ihre Kinder über eine stark befahrene Straße ganz nach draußen in Linkenheim schicken?
Besser und vor allem sicherer erreichbar für einen Großteil der Bevölkerung ist ganz bestimmt der bisherige Sportplatz, der übrigens auch von einigen Bürgern als Wintertrainingsgelände zum Joggen genutzt wird.
Anstatt sich über derart unnötige Baumaßnahmen in vielleicht Millionenhöhe Gedanken zu machen, sollte man lieber mal an die Sanierung der bestehenden Schulen denken. Die Grundschule hat jahrelang um einen neuen Schulhof gekämpft - leider wurde das erst realisiert nachdem sich zwei Kinder auf dem alten Schulhof schwer verletzt hatten.

Sie haben ja noch genügend "Baustellen" in Linkenheim geplant, die gar nicht schlecht sind. Mein persönlicher Vorschlag: Verwirklichen Sie den Rest, planen Sie das neue Sportgelände zusätzlich, sparen Sie sich die Kosten für die Umgestaltung des bestehenden Geländes und verwenden Sie dieses Geld für die Vereine und Schulen.

Eigentlich gibt es noch so viel mehr gegen diese eine in meinen Augen wirklich unsinnige Baumaßnahme zu sagen, aber ich beende dies hiermit und hoffe, dass sich noch viele andere Bürger dieser Meinung anschließen.

Danke

Kommentar von Katrin Becker |

Ich bin auch gegen eine Bebauung des Schulsportplatzes.
Ich finde es nicht richtig den Schulsport zu beschneiden und zusätzliche Wege und evt nötiges zusätzliches Betreuungspersonal zu verursachen, um genau dort neuen Wohnraum zu schaffen.
Einstündige Schulsporteinheiten im Freien wären dann durch die Wegezeit z.B. quasi gar nicht mehr möglich.
Mit freundlichen Grüßen,Katrin Becker

Kommentar von Monika Leicht |

Bürgerpark / Schulsportplatz

Guten Tag,

ich finde, dass Bürgerpark und Schulsportplatz miteinander verbunden werden sollten, am Standort des heutigen Schulsportplatzes.
Es mag auf Plänen schön aussehen, wenn Bäume darauf dargestellt sind. Aber bis diese in der Realität eine ansprechende Größe erreicht haben, dauert dies lange. Am Standort Schulsportplatz gibt es schon einen schönen Baumbestand, der mit einbezogen werden kann. Auch könnte eine Laufstrecke für Langstreckenläufe im Bürgerpartk intergriert werden. Wobei auf dem Land die Idee eines Bürgerparkes überbewertet wird. Wir leben im Grünen, nicht in der Stadt. Erholung finde ich im Hardtwald, im Tiefgestade, am Rhein, ... Eggenstein-Leopodshafen hat einen Bürgerpark angelegt, aber ob dieser in besonderm Maße von den Bürgern angenommen wurde, bezweifle ich sehr.

Das Gelände, welches für den Bürgerpark vorgesehen ist, würde ich als Neubaugebiet nutzen. Und sollte wider Erwarten das Thema Gymnasium anstehen, so kann dafür der Schulsportplatz - oder Teile davon - verwendet werden. Aus meiner Sicht muss ohne Not der heutige Standort Schulsportplatz nicht aufgegeben werden. Meist kommt eh alles anders als man plant. So wurde zum Beispiel auf dem Schulsportplatz meiner alten Schule ein Pflegeheim gebaut ;-)

Gruß, Monika Leicht