Verkehrsaufkommen als zentrales Anliegen abgezeichnet

Am 26.10.2017 fand um 19.00 Uhr im Bürgerhaus der nächste Schritt des Gemeindeentwicklungskonzeptes statt - der 2. Bürgerworkshop.



Bürgermeister Michael Möslang eröffnete die Veranstaltung und bedankte sich bei den rund 100 erschienenen Bürgerinnen und Bürger für das Mitwirken im Gemeindeentwicklungskonzept und übergab zunächst das Wort an Herrn Heger von der Firma "werk-plan".


Herr Heger stellte die fünf Planungslupen, die als vertiefte Entwicklungsvorschläge ausgearbeitet wurden, sowie das allgemeine Gemeindeentwicklungskonzept (GEK), welches später als roter Faden für die gemeindliche Entwicklung dienen soll, kurz vor. Die fünf Planungslupen und das gesamte GEK sind die Diskussionsgrundlagen an diesem Abend und Ziel ist, weitere Anregungen zu den Planungslupen zu erhalten und zu erfahren was besonders gut oder besonders kritisch in der Bürgerschaft gesehen wird.




Jeder hatte die Möglichkeit bei zwei Vertiefungsgruppen mitzuwirken. Jeweils 30 Minuten durften Ideen und Anregungen geäußert werden, welche anschließend auf Karten festgehalten wurden, damit die Meinungen in der nächsten Phase des GEKs beachtet werden können. Besonders großes Interesse wurde an der Planungslupe Friedrichstraße sowie an dem allgemeinen GEK festgestellt. Hier versammelten sich im ersten Durchlauf die meisten Bürgerinnen und Bürger.

Nachdem auch die 30 min für die zweite Vertiefungsrunde zu Ende waren, wurde für alle zusammenfassend aufgeführt, was in den Planungslupen sowie dem GEK besprochen wurde. Hier hat sich herausgestellt, dass die Rückmeldungen zur Planungslupe "Bürgerpark" auf der Gymnasiumfläche sehr positiv ausgefallen sind. "Bürgerpark ja, genau dort und auch genauso!", erwähnte Herr Heger, jedoch mit dem Hinweis, dass der Hundebereich durch eine Blumenwiese ersetzt werden soll. Als zentrales Anliegen bei allen Vertiefungsgruppen kam das Thema Verkehrsaufkommen auf. Deutliche Kritik erfuhr die Planungslupe Friedichstraße-Schulsportplatz. Hier erwähnte Bürgermeister Möslang, dass dieses Anliegen auf jeden Fall in der Bearbeitung beachtet wird.




Um ca. 21.30 Uhr wurde der 2. Bürgerworkshop mit vielen Ideen und Anregungen beendet.


Der weitere Prozess für das Gemeindeentwicklungskonzept ist, dass diese Rückmeldungen, zusammen mit der Resonanz aus Nachbarschaftsverband und Lehrerkonferenzen, in die Planungslupen eingearbeitet werden.


Die anschließend überarbeiteten Planungslupen werden erneut dem Gemeinderat zur abschließenden Entscheidung vorgelegt. Der Rat hat sodann auch zu entscheiden welche Maßnahmen und Ziele aus dem Gemeindeentwicklungskonzept mit Priorität verfolgt werden sollen. Auch eine öffentliche Abschlussveranstaltung ist vorgesehen.


Weitere Informationen zu den fünf Planungslupen sowie dem Gemeindeentwicklungskonzepts finden Sie auf unserer Website www.linkenheim-hochstetten.de unter Unsere Gemeinde/Gemeindeentwicklung.